ALEXANDRA BIRKERT
 ALEXANDRA BIRKERT

Neu im Programm 2017:        

Hölderlin in Stuttgart.

"Was bleibet aber, stiften die Dichter."

 

 

Zwei große Hölderlin-Jubiläen werfen ihre Schatten voraus – der 175. Todestag (2018) und der 250. Geburtstag (2020) des Dichters und Denkers – und werfen zugleich die Frage auf: Ein Spaziergang auf den Spuren Friedrich Hölderlins (1770-1843) durch Stuttgart?

 

War er denn überhaupt hier? Und wenn ja, gibt es überhaupt noch etwas zu sehen? Oder: Hatten wir das nicht schon? So oder ähnlich könnte es einem durch den Kopf gehen, beim Thema „Hölderlin in Stuttgart“.

 

Doch so unprätentiös der Titel auch daherkommen mag, er birgt überraschend viele Facetten. Zunächst einmal: Hölderlins mehrfache Aufenthalte in dieser Stadt, sei es zum Besuch der Studienfreunde Hegel, Schelling und Neuffer oder einfach bloß zum Einkaufen; sei es als Privatier im Hause des Kaufmanns Landauer (Juni – Dezember 1800) oder später in Begleitung Isaac von Sinclairs, dessen konspirative Stuttgarter Kontakte Hölderlin in akute Gefahr bringen sollten. Neben diesen und anderen für Hölderlins Lebensweg aufschlussreichen biografischen Details, die im heutigen Straßenbild verortet werden, lohnt natürlich der Blick auf die literarischen Arbeiten, die hier entstanden sind. So verdankt die Stadt Stuttgart Hölderlin eines ihrer schönsten, wenn auch schwierigsten „Stuttgart“-Gedichte. Auch die Geschichte der Hölderlinstraße und des Hölderlinplatzes ist ein denkwürdiges Kapitel in Sachen „Hölderlin in Stuttgart“.

Nicht zuletzt aber: Es gibt sie, die ganz besondere, ja einzigartige Beziehung zwischen Hölderlin und Stuttgart. In Stuttgart ist, aus nachvollziehbarem Grund, das „Hölderlin-Archiv“ angesiedelt, das über 80 Prozent von Hölderlins Handschriften verwahrt und zugleich mit seiner Forschungsbibliothek und Hölderlin-Bibliographie weltweit als zentrale Arbeitsstelle der internationalen Hölderlin-Forschung dient. Wie sagte schon Hölderlin:

„Was bleibet aber, stiften die Dichter.“

 

 

Treffpunkt: Albrecht-Goes-Platz (Aussichtsplatte), unmittelbar neben der U-Bahn-Haltestelle "Bubenbad" (U15)

 

Endpunkt: Hölderlinplatz (U-Bahn ab Rotebühlplatz)

 

Dauer: ca. 2 Stunden, inkl. U-Bahn-Fahrt zum Hölderlinplatz

Teilnahmegebühr: 10 €, Schüler 5 € (ohne VVS)

 

Termin: Sonntag, 17. September 2017, 10.30 Uhr

 

             sowie nach Vereinbarung

 

 

 

 

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15 Uhr

 

 

 

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